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Mexiko Reisetipps: Die besten Tipps für deine Yucatán Reise

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Wie kaum ein anderes Land verbindet Mexiko und speziell die Region Yucatán Natur, Kultur, Geschichte und Kulinarik. Die Halbinsel wird geformt von den drei Bundesstaaten Quintana Roo, Campeche und Yucatán. In diesem Beitrag verraten wir dir wie du dich optimal auf deine Reise nach Yucatán beziehungsweise Mexiko vorbereiten kannst und teilen unsere besten Tipps und mit dir.

Wir haben einen separaten Beitrag mit der gesamten Reiseroute samt Highlights unserer Rundreise durch Yucatán, wo wir dezidiert auf die einzelnen Stopps eingehen. Sofern du erfahren möchtest welche für uns die schönsten Cenoten in Yucatán sind, dann kannst du das im verlinkten Beitrag auf unserem Reiseblog lesen.

1. Yucatán Reisetipps: Reiseplanung & Vorbereitung

Reisedauer – was ist ideal für die Yucatán Halbinsel?

Das hängt natürlich in erster Linie davon ab was du sehen möchtest. Grundsätzlich sind zwei bis drei Wochen eine gute Zeitspanne um die Halbinsel Yucatán zu erkunden.

Das ist unsere Reiseroute:
Isla Mujeres: 3 Nächte in Bahia Tolok
Cozumel/Playa del Carmen: 3 Nächte in Villas El Encanto Cozumel
Tulum: 4 Nächte im Guesthouse Airbnb Carlos Relaxing Paradise Tulum
Bacalar: 2 Nächte in Buenavista Bacalar
Valladolid: 3 Nächte im Colonte Hotel Origen
Isla Holbox: 4 Nächte

Wir sind drei Wochen unterwegs und empfinden den Zeitraum für gut. Stress gibt es dabei keinen.

Wer etwas weniger Zeit hat, kann es auch in etwa zwei Wochen schaffen. Hierfür kann man nach belieben auf den einen oder anderen Spot verzichten – Cozumel und Isla Holbox könnten aus unserer Sicht beispielsweise ausgelassen werden. Mérida, Campeche und vor allem San Cristóbal de las Casas hätten wir uns hingegen sehr gerne angesehen.

Geheimtipp oder Massentourismus? Wie touristisch ist Yucatán eigentlich?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Yucatán ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Halbinsel Yucatán ist definitiv die Gegend Mexikos, die von Reisenden am meisten besichtigt wird. Besonders die Ostküste, die sogenannte „Riviera Maya“ ist sehr beliebt. Die meisten Touristen hier kommen aus Nordamerika – speziell den USA. An der Karibikküste liegt der Fokus eindeutig auf dem Tourismus. Die Region ist stark kommerzialisiert: Überall gibt es Souvenirläden und haufenweise Stände wo du Taschen, Decken und andere Mitbringsel kaufen kannst. Du findest nahezu überall das selbe.

Besonders Cancun gilt als touristische Hochburg Yucatáns: Hier reiht sich ein Hotel neben das andere – alles ist auf den Massentourismus angelegt. Wenn All-Inklusive-Ressorts genau dein Ding sind, dann ist Cancun durchaus eine gute Option für dich. Wenn du jedoch (wie wir) das authentische Mexiko suchst, solltest du am besten einen großen Bogen um Cancun machen. Das positive ist nämlich: Sobald man etwas weiter südlich auf der Halbinsel Yucatan fährt, ist von den Cluburlaubern nicht mehr viel zu sehen.

Außerdem – und das sind wirklich erfreuliche Neuigkeiten: Wir sehen nirgendwo Scharen von Touristen – eher im Gegenteil. Wir sind genau im Jänner, kurz nach Neujahr in Mexiko und uns kommt es eher verlassen vor. Die meisten Restaurants, Hotels, Bars und sogar Ausflugsziele sind alles andere als ausgelastet. Wir sind uns nicht sicher, ob das lediglich an der Jahreszeit liegt oder ob der Tourismus aufgrund der Algenplage schlichtweg ausgeblieben ist.

Der einzige Ort, der hier eine Ausnahme darstellt, ist die Insel Isla Mujeres. Während unseres Aufenthaltes ist es sehr belebt. Allerdings sind es hauptsächlich lokale Touristen, die wir vor Ort sehen. Vermutlich sind sie über die Feiertage zu Neujahr (zum Feiern) gekommen.

Internet: Lokale SIM-Karte oder WiFi?

Wir empfehlen dir die Anschaffung einer lokalen SIM-Karte. Damit hast du flächendeckend Internet Empfang und kannst bequem Applikationen wie Google Maps kostenlos nutzen. Die gängigsten Anbieter sind „Movistar“, „Telcel“ sowie „AT&T“. „Telcel“ hat die breiteste Netzabdeckung im Vergleich zu seinen Konkurrenten.

Die SIM-Karten kannst du dir am Kiosk oder alternativ im 24/7-Shop „OXXO“ besorgen. Je nach Dauer und MB/GB kosten diese zwischen $150-$500 (ca. €7,50-€25,00).

Sofern du nicht zwangsläufig an einen Internetempfang gebunden bist, kommst du auch mit dem lokalen WiFi aus. Jedes Hotel und so gut wie jedes Guesthouse verfügt über ein WiFi. Dieses kannst du als Gast grundsätzlich immer kostenlos nutzen.

Für wen ist Mexiko das richtige Reiseziel?

Mexiko, speziell Yucatán, ist toll als Einstieg in Mittel- bzw. Südamerika. Die Halbinsel Yucatán ist überaus einfach zu bereisen – auch auf eigene Faust. Die Infrastruktur für eine Rundreise ist auf Yucatan wirklich ausgezeichnet.

Egal ob All-Inclusive Urlaub, Rundreise, Aktivurlaub oder ein Städte-Trip: Mexiko vereint all das auf eine wunderbare Weise. Daher eignet sich Mexiko aus unserer Sicht tatsächlich für fast alle Reisenden. Yucatan ist außerdem eine ausgezeichnete Reisedestination für die ganze Familie, selbst wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist.

Mexiko ist das richtige Reiseziel für alle, die einen guten Mix aus Strand, Kultur und Stadt suchen.

Wer allerdings wirklich leere Traumstrände sucht, der hat beispielsweise mit Kuba eine bessere Wahl getroffen. Kuba und die gesamten karibischen Inseln haben, in dieser Hinsicht, weitaus schönere Strände zu bieten. Gerne kannst du dazu unseren Reisebericht lesen: Kuba Reisetipps & Reiseroute.

Mexiko mit Baby oder Kleinkind?

Damit deine Reise durch Mexiko bzw. Yucatán auch mit Kleinkind ein Erfolg wird, haben wir hier die wichtigsten Tipps für dich zusammengefasst.

Wir selbst sind mit unserem 6 Monate altem Baby in Mexiko und können eine Yucatan-Reise mit einem Kleinkind durchaus empfehlen.

Für die Erkundung der Städte empfehlen wir dir einen Kinderwagen mitzubringen. Wenn du dir jedoch Cenoten und Maya Ruinen ansehen möchtest, dann solltest du dafür unbedingt eine Babytrage oder Babykraxe mitbringen. Denn: Es gibt kaum Cenoten, die du mit einem Kinderwagen besichtigen kannst. Besonders die höhlenartigen, unterirdischen Cenoten sind oft nur über viele Stufen zugänglich.

Übrigens: Die Mexikaner sind sehr kinderfreundlich. In unseren Unterkünften bekommen wir überall kostenlos ein Babybettchen dazu. (Hier würden wir empfehlen bei der Suche der Unterkunft nur zwei Personen anzugeben, da der Preis, trotz Angabe eines Säuglings, oft überproportional steigt.)

Was du vor Ort findest
  • Dinge des täglichen Bedarfs wie Windeln, Feuchttücher und andere Pflegeprodukte kannst du lokal problemlos kaufen. Hier gilt: Am besten du nimmst wirklich nur das notwendigste mit. Die Geschäfte in Mexiko sind mit ausreichend Baby-Waren ausgestattet.
  • Wichtig: In Mexiko gibt es vergleichsweise viele Gelsen (je nach Saison und Region variiert das natürlich). Du findest vor Ort verschiedenen Mückenschutz auf natürlicher Basis, ohne jegliche Chemie. Informiere dich einfach lokal ein wenig darüber. Üblicherweise findest du so etwas in jeder Apotheke oder auch in vielen Lebensmittelgeschäften. Außerdem empfehlen wir dir in dieser Hinsicht lange, luftige Kleidung für die Abendstunden mitzubringen. Zu dieser Zeit sind Stechmücken besonders aktiv und daher ist es wichtig sich (und vor allem das Kleinkind) zu schützen. Wenn du willst, kannst du außerdem auch ein Mosquitonetz (für das Babybettchen) mitnehmen.
  • Wir bringen diesmal unseren eigenen Autositz (mit Adapter als Kinderwagen benutzbar und für uns daher praktisch) aus Europa mit. Du kannst dir aber problemlos einen Autositz beim Mietwagen Vertreiber anmieten. Die meisten Anbieter haben ausreichendes und qualitatives Equipment.
Was du mitbringen solltest
  • Um jeglichen Stress hinsichtlich der Babynahrung zu vermeiden, entscheiden wir uns dazu dieses von Zuhause mitzubringen. Das ist zwar ein ziemlicher Aufwand, der sich aber dennoch bewährt. Zusätzlich zu den Hipp- und Allnatura-Gläschen, wird das Baby gestillt. Ist das Kind schon etwas älter und kann bereits feste Nahrung zu sich nehmen, dann findet man vor Ort selbstverständlich genügend Essen.
  • Für den Flug empfehlen wir auch Quetschies mit diversen Sorten. Als kleiner Snack zwischendurch, ist das immer eine gute Option.
  • Reiseapotheke für Kleinkinder: Natürlich hofft man als Eltern immer, Dinge wie Fieberzäpfchen und Schmerzmittel während einer Reise nicht zu benötigen. Trotzdem ist es für Notfälle wichtig immer etwas dabei zu haben, falls das Kind (oder man selbst) mal während einer Reise krank wird. Was wir grundsätzlich also immer mitführen: Fieberzäpfchen (Nureflex oder Mexalen – unbedingt Medikamente besorgen, die nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen), Wundsalbe (Inotyol), Nasentropfen aus Kochsalzlösung, Hustensaft. Glücklicherweise haben wir bisher nichts davon gebraucht – weder für uns selbst noch für unseren Sohn. Ansonsten findet man alles weitere auch in Apotheken vor Ort. Die Region Yucatán hat eine sehr gute medizinische Versorgung. In Cancun und Playa del Carmen gibt es Standorte des International Medical Centers.

2. Highlights

Diesen Punkt finden wir immer besonders spannend, weil es immer eine Frage der Erwartungshaltung ist. Die Spots auf die wir uns am meisten freuen, begeistern uns letztlich am wenigsten – vielleicht weil die Erwartungen zu hoch angesetzt waren.

Was wir als Highlight auf Yucatán empfinden, ist im Grunde nicht ein spezieller Ort, sondern vielmehr der Mix aus Kultur, Stränden und anderen Aktivitäten, die man unternehmen kann. Genaugenommen beziehen wir uns auf folgende Punkte:

Kultur: Wer nicht nur schöne Strände sucht, ist hier genau richtig, denn die Maya Ruinen in Mexiko sind überaus beeindrucken. Unser Favorit (und gleichzeitig ein kleiner Geheimtipp) ist die Ruinenstätte Ek-Balam. Mehr darüber im nächsten Punkt.

Strände und Lagunen: Die „Lagune der sieben Farben“ von Bacalar erinnert fast ein wenig an die Malediven – so schön schimmert das Wasser in den unterschiedlichen Blautönen. Dieser Spot gehört definitiv zu unseren liebsten Orten auf dem Roadtrip durch Yucatán. Ebenso zählt Tulum zu unseren Favoriten in Yucatán. Die beliebte Party-Destination ist gekennzeichnet von traumhaft weißen Karibik-Stränden. Den schönsten Strand auf der Halbinsel Yucatán sehen wir auf Isla Mujeres an der „Playa Norte“.

Cenoten: Unsere liebsten Cenoten sind Cenote San Lorenzo Osman und Cenote Samula und X’Keken. Wenn du wissen möchtest welche Cenoten uns darüber hinaus begeistern, dann kannst du das in diesem Beitrag auf unserem Blog nachlesen: Die schönsten Cenoten in Yucatán.

Städte: Die kleine Kolonialstadt Valladolid begeistert durch ihr tolles Zentrum sowie der Auswahl an Restaurants und der tollen authentischen Küche.

3. Die beeindruckenden Maya-Ruinen in Yucatán

Wenn du durch Yucatán reist, ist ein Besuch bei (mindestens) einer archäologischen Maya-Stätte fast schon Pflicht.

Chichén Itzá ist eines der sieben neuen Weltwunder. Sie gilt als eine der bedeutendsten Maya-Stätte. Die größte Attraktion ist zweifelsfrei die bekannte Stufenpyramide El Castello. Chichén Itzá ist ein regelrechter Touristenmagnet und zieht jährlich über eine Million Besucher an. Wenn du diese Ruinen besichtigen möchtest, haben wir einen Tipp für dich: Am besten du kommst zu Sonnenaufgang. Seit kurzem ist es nämlich erlaubt eine Tour (mit und ohne Guide) zu machen, bevor die Tore offiziell aufsperren.

Beeindruckend sind ebenso die Ruinen von Palenque in der Region Chiapas. Falls du also etwas mehr Zeit zur Verfügung hast, schaue sie dir unbedingt an. Das besondere dabei: In Palenque darfst du die Pyramiden erklimmen. Da unsere Zeit dafür etwas zu knapp ist, müssen wir leider darauf verzichten. Rückblickend betrachtet, hätten wir uns gewünscht diese Maya-Ruinen zu sehen.

Ein Geheimtipp unter den Maya-Ruinen in Yucatán, ist die archäologische Stätte Ek-Balam. Sie befindet sich ca. 30 km weit weg von Valladolid und liegt mitten im Dschungel Yucatáns. Rundherum befindet sich nichts als Urwald. Das beste daran: Im gesamte Areal ist es erlaubt die Ruinen zu betreten und man darf, im Gegensatz zur Pyramide von Chichen Itzá, zur Akropolis hinaufsteigen. Die Pyramide ist gewaltig und beherbergt etwa 70 kleine Räumen in sich. Hier bekommt man außerdem einen tiefen Einblick in die Kultur der Mayas. Das Hochsteigen ist auf jeden Fall die Anstrengung wert und man wird mit einer imposanten Aussicht über den gesamten Dschungel belohnt. (Siehe das Foto unterhalb links.)

Die Maya-Stätte in Tulum hat mitunter die schönste Kulisse zu bieten. Von oben aus genießt man einen wundervollen Ausblick auf das Karibische Meer. (Siehe das Foto unterhalb rechts.) Die Ruinen selbst sind jedoch bei weitem nicht so beeindruckend wie andere Ruinen der Region. 

Weitere coole Maya-Ruinen findest du auch in diesem Beitrag von Kathi und Romeo (Reiseblog Sommertage): Die schönsten Maya-Ruinen auf Yucatán in Mexiko.

4. Die schönsten Strände an der Riviera Maya, der Karbikküste Mexikos

Mexiko ist bekannt für seine wundervollen Karibik Strände. Die schönsten Strände an der Riviera Maya sehen wir in Tulum und auf der Isla Mujeres. Hier ist der Sand weiß und weich wie Puderzucker und das Wasser glasklar und türkis.

Auch Cancun und Playa del Carmen haben wunderschöne Strände zu bieten. Nicht umsonst ist die „Zona Hoterlera“ in Cancun satte 19km lang – riesige Hotelanlage direkt am weißen Sandstrand der Riviera Maya. Wer also einige Tage nur faulenzen und im All-Inklusive-Ressort entspannen möchte, ist hier richtig. Die Auswahl ist schier endlos. Der einzige Nachteil: Cancun ist leider alles andere als authentisch. Für uns wirkt es sehr amerikanisiert. Playa del Carmen ist nicht ganz so extrem, aber dennoch auch stark kommerzialisiert.

Am wenigsten gefallen uns die Strände auf der Isla Holbox. Überall am Strand liegt haufenweise Seegras, das ziemlich übel stinkt – teilweise sind es tatsächlich meterhoche Berge an Braunalgen. Nur vor den Luxushotels werden sie auf die Seite geräumt. Aber auch ohne Seegras sind die Strände in Holbox unterdurchschnittlich, vor allem wenn man sie mit den anderen Stränden in Yucatán vergleicht. 

Apropos Algenplage: Wie schlimm ist das Seegras denn tatsächlich? Je nachdem wo man sich befindet, kann es mehr oder weniger Braunalgen geben. Allgemein ist jedoch zu sagen, dass Mexiko extrem stark von der Plage betroffen ist. Die guten News: Rund um Tulum ist es allerdings nicht so schlimm. Hier werden die Algen auch regelmäßig entfernt. Am schlimmsten betroffen ist Holbox.

5. Essen und Trinken: Highlights der mexikanischen Küche

Wer gerne eine Vielfalt an authentischen Gerichten hat, der ist in Mexiko genau richtig.

Es ist üblich für das Service in Restaurants und Hotels Trinkgeld auf die Gesamtrechnung zu geben. Es wird allerdings SEHR VIEL Trinkgeld erwartet. Wer weniger als 20% gibt, bekommt nicht mal ein „Danke“, geschweige denn ein Lächeln vom Personal. Das ist auf Dauer ziemlich mühsam und darüber hinaus sehr kostspielig.

Nationalgerichte und Getränke: Diese Speisen solltest du unbedingt probieren

Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen: Was bei keiner Mahlzeit fehlen darf sind Nachos mit Guacamole. Obwohl ich persönlich Nachos für gewöhnlich nicht mag, schmecken sie in Mexiko ganz anders als bei uns in Europa.

Der ultimative Klassiker der mexikanischen Küche sind Weizentortillas in unterschiedlichsten Variationen – Tacos, Salbutes, Quesadillas, Burritos und Enchiladas.

  • Tacos sind Tortillas gefüllt mit Fleisch, Fisch, Garnelen oder auch Vegetarisch und natürlich mit reichlich Salat. Diese werden mit verschiedenen scharfen Saucen serviert. Vorsicht hier: Entgegen meiner Erwartung ist die grüne Sauce meistens die schärfste und die ist wirklich extrem scharf!
  • Zugeklappte Weizentortilla mit Käse gefüllt und überbacken, genannt Quesadillas, sind speziell zum Frühstück beliebt.
  • Burritos sind gerollte Tortillas aus Weizenmehl, die üblicher Weise mit Faschiertem, Bohnen, Tomaten, Salat, Mais und Avocado gefüllt sind.
  • Enchiladas werden gerollt, sind meist mit Faschiertem gefüllt, überbacken mit Käse und garniert mit Sauce.

Unser Lieblingsgericht ist Sopa de Lima: Eine Limetten-Hühnersuppe mit Tortillastückchen.

Rund um die Hauptplätze „Zocalo“ der jeweiligen Ortschaften werden an zahlreichen Ständen unterschiedlichste Snacks verkauft: Marquesitas, Crêpes, Eis, Churros, und vieles mehr. Darüber hinaus gibt auf Yucatán haufenweise Hotspot Cafés, wo man sich durch hippe Gerichte durchkosten kann.

Das mexikanische Nationalgetränk ist eindeutig Tequila – als Shot nach dem Essen oder als Longdrink in Form eines Margaritas oder anderen Cocktails.

Yucatán Halbinsel Restaurant Empfehlungen – unsere besten Tipps

Hier ein paar RestaurantTipps für die jeweiligen Spots auf der Halbinsel Yucatán:

Isla Mujeres: Ein tolles Restaurant ist das North Garden, welches sich direkt an der Playa Norte befindet. Auf der selben Straße, einige Meter weiter, gibt es bei Beachin‘ Burritos den besten Burrito auf der Insel. Das Mango Cafe Isla ist empfehlenswert für ein gutes, reichhaltiges Frühstück.

Cozumel: Mein liebstes Frühstückslokal ist das Maple Bakehouse. Wer eher etwas für Zwischendurch sucht, kann das Quatro Tacos probieren. Hier haben wir eine der besten Tacos auf Yucatán gegessen. Für Mittag- oder Abendessen empfehlen wir das Restaurant Colores Y Sabores. Die besten Mojitos gibt es in der The liquor Box.

Tulum: Hier gibt es eine Vielzahl an Restaurants und Bars, die alle preislich sehr hoch sind. Besonders ansprechend finden wir das Bal Nak, da Ambiente wie aus einem romantischen Film wirkt. Für ein tolles Dinner ohne Nachspeise zahlen wir allerdings 90 EUR. Eine tolle Bar ist das Tora Tulum – hier wird gegessen und gleichzeitig wild gefeiert bis in die Morgenstunden. Das Lokal selbst ist sehr geschmackvoll eingerichtet.

Bacalar: Gleich am Eck im Zentrum ist ein exzellenter Taco Laden, Mr. Taco.

Valladolid: Auch diese Stadt hat auch eine große Anzahl an Restaurants und Cafes zu bieten. Sehr empfehlenswert sind die Restaurants Ix Cat Ik Mayan Cuisine und El Atrio del Mayab, wo es authentische Maya-Gerichte gibt. Das beste Eis gibt es bei Wabi Gelato.

Holbox: Den besten Kaffee gibt es im Clandestino Café Shop. Für ein authentisches Abendessen ist das Restaurante Viva Zapata sehr empfehlenswert. Wer gerne Italienisch isst, kann das Casa Nostra Roof Restaurant probieren. Wenn es günstig sein soll, dann ist das TacoQueto eine ausgezeichnete Wahl.

6. Nützliche Tipps zum Transport: Mit dem Mietauto oder Bus durch Yucatán?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Prinzipiell sind beide Optionen, also Bus oder Mietauto, sehr gut.

Eine relativ kostengünstige und ausgezeichnete Möglichkeit Mexiko zu bereisen ist mit dem Bus. Der beliebteste Anbieter ist der sogenannte ADO“ Bus, der ein sehr gut ausgebautes Streckennetz hat. Die Busse sind sehr modern eingerichtet. Wenn du also etwas mehr Zeit zur Verfügung hast, dafür aber ein knappes Budget, dann empfehlen wir dir diese Variante.

Wir entscheiden uns dafür mit einem Mietwagen durch Mexiko zu fahren, um flexibel zu bleiben. Außerdem wollen wir aufgrund des Babys nicht auf einen Bus angewiesen sein. Ein Mietauto ist definitiv die bequemste Weise durch Yucatán zu reisen.

Wenn du die Insel Cozumel besichtigen möchtest (auch als Tagestrip), dann raten wir dir dazu einen fahrbaren Untersatz zu mieten. Es gibt genügend Mopeds oder Autos, die für wenig Geld tageweise angemietet werden können. Die Insel ist relativ groß und das Fahren mit dem Taxi auf Dauer durchaus kostspielig.

Mit dem Mietauto durch Yucatán in Mexiko – unsere besten Tipps

Wie eingangs erwähnt eignet sich Mexiko und speziell Yucatan bestens zum Bereisen auf eigene Faust. Die Infrastruktur hier ist optimal für einen Roadtrip.

Zugegeben, die Qualität der Straßen ist nicht überall ideal: Viele Wege sind gar nicht asphaltiert oder in sehr schlechtem Zustand, beispielsweise mit vielen Schlaglöchern. Außerdem gibt es unzählige Bodenschwellen („tope“), die nicht ausreichend markiert sind. Diese werden lokal auch „silent police“ genannt, denn (ähnlich wie Polizeikontrollen) sie sollen verhindern, dass die maximalen Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten werden sollen. Davon abgesehen, gestaltet sich das Fahren (sogar in größeren Städten wie Cancun) sehr einfach – zumindest tagsüber. Unser Tipp daher: Vermeide es, wenn möglich, nachts mit dem Auto zu fahren. Das gilt vor allem für weitere Strecken. Zum einem aufgrund der beschriebenen Straßenbedingungen. Zum anderen birgt das Fahren bei Nacht ein gewisses Risiko in sich. Kurze Strecken kannst du auch nachts problemlos zurücklegen.

Parken kannst du nahezu in der ganzen Region Yucatan kostenlos auf der Straße. Die einzige Ausnahme ist Tulum Beach, da es hier öfter zu ungerechtfertigten Abschlepp-Vorfällen kommt. Um hier unangenehme Erlebnisse zu meiden, empfehlen wir dir dein Auto an überwachten Parkplätzen zu parken. Alternativ kann das Auto auch dort geparkt werden, wo du etwas konsumierst. Meist ist der Parkplatz dann kostenlos inbegriffen.

Bzgl. des Mietautos können wir euch nur davon abraten ein Auto bei America Car Rental zu mieten. Dieser Anbieter ist leider nicht seriös und (sofern ihr überhaupt ein Auto dort bekommt) müsst ihr vermutlich einiges draufzahlen an Zusatzprodukten.

Vorsicht bei der Rückgabe vom Mietauto am Flughafen in Cancun: Hier gibt es keine Tankstelle wo man mit Kreditkarte bezahlen kann – es wird nur Bargeld akzeptiert.

7. Sicherheit

Wie sicher ist Mexiko, speziell Yucatán?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Mexiko hat nicht unbedingt den besten Ruf in Sachen Sicherheit. Immer wieder liest man in den Medien von Drogenkriegen, Schießereien oder gar Entführungen. Das Land hat stark mit der organisierten Kriminalität zu kämpfen. Die allgemeine Mordrate ist in Mexiko extrem hoch – etwa 35x höher als der europäische Durchschnitt. Die Region rund um Mexiko City ist nicht ungefährlich und hier ist besondere Vorsicht geboten.

Zugegeben, diese Informationen klingen zunächst sehr beunruhigend, dennoch: Die Touristenregionen, speziell die Halbinsel Yucatán, ist vom Drogenkrieg und dem organisiertem Verbrechen weitgehend unberührt geblieben. Yucatán zählt zu den sichersten Gebieten Mexikos. Selbstverständlich gibt es auch hier Gegenden, die gefährlich sein können. Wir haben allerdings keine unerfreulichen Erfahrungen gemacht.

Die Polizeipräsents ist hoch und auch Militärs-Fahrzeuge sieht man überall im Land. In großen Städten gibt es regelmäßige Polizeikontrollen, wo man, als Lenker eines Autos, oft willkürlich angehalten wird. Das bringt uns auch schon zu unserem nächsten Punkt – Mexikos korrupte Polizei!

Mexikos korrupte Polizei

Ist die Polizei in Mexiko tatsächlich so korrupt wie man sagt?

JA, LEIDER.

Ich muss sagen, wir hatten grundsätzlich nie wirklich Pech auf Reisen. Meistens hat (bis auf ein paar Kleinigkeiten) alles hingehaut. Mexiko ist allerdings das erste Land wo wir erleben, was es bedeutet, dass die Polizei korrupt ist. Es ist auch das einzige Land, wo wir vorsichtig sind, sobald wir einem Polizisten begegnen – ein seltsames Gefühl. Hier muss man praktisch jederzeit davon ausgehen, aufgehalten und anschließend abgezockt zu werden. Aber das Gute ist: Die Polizei will nur euer Geld.

Falls ihr angehalten werdet, empfehle ich den Führerschein getrennt von der Geldbörse mit dem Bargeld aufzubewahren, um zu verhindern, dass die Polizei den Geldbeutel überhaupt sieht. Generell sollte man nicht mehr als 250 Pesos (ca 12€) Bargeld bei sich haben; den Rest sollte man woanders verstecken.

Man kann sich auch einen internationalen Führerschein ausstellen lassen. Diesen könnt ihr bequem vor eurer Reise besorgen. Falls es tatsächlich Probleme mit der Polizei gibt und ihr gezwungen seid den Führerschein auszuhändigen, dann am besten diesen abgeben. Ihr könnt diesen dann bei einer Polizeistation abholen – oder auch dort lassen, schließlich handelt es sich nicht um den in österreichischen bzw. deutschen Führerschein. Im Normalfall wird der Polizist ohnehin anbieten die Strafe direkt bei ihm zu bezahlen.

8. Kosten

Yucatán ist vermutlich die teuerste Region Mexikos und preislich durchaus mit europäischen Verhältnissen vergleichbar. Die hochpreisigsten Spots sind definitiv Isla Holbox und Tulum.

Auf Isla Holbox sind speziell die Unterkünfte kostspielig. Das Reservieren einer Liege ist meist auch nur in Kombination mit einem (überdurchschnittlich teuren) Mittagessen möglich.

Tulum ist besonders bekannt für seine (fast schon) absurden Preisverhältnisse. Der Eintritt für ein stinknormales Event beträgt tatsächlich zwischen 150-400 US-Dollar! Tagsüber muss man mit einer Konsumation von mindestens 50 US-Dollar pro Person rechnen, wenn man eine Liege in einem Beach Club reservieren möchte. Ein Abendessen kann schon 150 US-Dollar kosten.

Isla Mujeres, Cozumel, Valladolid und Bacalar sind etwas preiswertere Destinationen auf Yucatán. Hier bekommt man für relativ wenig Geld einen guten Standard geboten.

Selbstverständlich kann man in Punkto Unterkünfte und beim Essen auch wesentlich weniger ausgeben. Hier eine Aufstellung der Kosten pro Person für drei Wochen:

Flug Wien-Cancun (inkl. Aufpreis für Babybettchen): € 750,-
Hotels (20 Nächte à € 114,-/Nacht): € 1.140,-
Mietwagen: € 216,-
Flughafentransfer: € 25,-
Fähre + Shuttle Combi-Ticket: € 56,-
Bargeld (Essen, Bars, Cafés, …): € 850,-
GESAMT: € 3.037,-

Bargeld oder Kreditkarte?

Obwohl wir vorab die Information hatten, dass es in Mexiko überall möglich wäre mit Kreditkarte zu zahlen, können wir diese Aussage nicht bestätigen. Gerade für Restaurants, Tankstellen, Shops etc. solltest du immer Bargeld dabei haben, da bei einer Kartenzahlung oft zusätzliche Gebühren anfallen. Oder eine bargeldlose Zahlung ist gar nicht erst möglich.

Das Abheben bei Geldautomaten klappt allerdings absolut problemlos. Wichtig ist nur, dass du deine Bankomatkarte vor der Reise für Abhebungen im Ausland aktivierst.

In den Unterkünften können wir überall mit unserer Mastercard zahlen.

9. Zusammenfassung

Hier eine kleine Kurzfassung darüber wie Mexiko bzw. Yucatán uns gefällt. Die gesamte Region ist abwechslungsreich und vielseitig; es ist für alle etwas dabei: Natur, Kultur, Kulinarik…

Die Strände sind sehr schön, aber nichtsdestotrotz eher nur durchschnittlich verglichen zu anderen Orten in der Karibik. Die einzigen Spots, die wirklich traumhafte Strände haben sind Isla Mujeres und Tulum.

Was die Unterkünfte anbelangt, so gibt es reichlich Auswahl an preiswerten Hotels und Apartments. Hier variieren die Preise start, wobei Tulum und Holbox definitiv die teuersten Regionen sind. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist allgemein dennoch deutlich höher als beispielsweise Kuba oder andere Inseln in der Karibik.

Kommunikationsbarrieren gibt es grundsätzlich kaum welche, da überall (zumindest ausreichend) englisch gesprochen wird.

Die Sicherheit ist generell ein schwieriges Thema. Yucatán gilt als sicherste Region Mexikos, dennoch gibt es Gegenden, die sehr gefährlich sein können. Ich persönlich schätze Yucatán nicht gefährlicher ein als andere Länder in der Karibik. Es kann ohnehin überall etwas passieren…

In Punkto Infrastruktur – was die Qualität der Straßen angeht, so ist diese im Allgemeinen gegeben, jedoch sind nicht alle Wege asphaltiert und teils auch in schlechtem Zustand. Die Bodenschwellen, von denen es unzählige gibt, sind oft nicht markiert. Daher gibt es hierfür Punkteabzüge.

Kulinarisch ist Mexiko allerdings ein Feinschmecker-Paradies, denn hier kann nahezu überall gut gespeist werden.

Hier zusammengefasst die Bewertung der einzelnen Punkte.

Landschaft

Auswahl an Unterkünften

Strände

Kosten / Preis-Leistungs-Verhältnis

Sicherheit auf Yucatán

Infrastruktur (Straßen etc.)

Aktivitäten

Kulinarik – Essen & Trinken

Warst du bereits in Yucatán oder Mexiko? Was waren deine Highlights. Ich hoffe, unsere Tipps für eine Reise nach Yucatán sind nützlich! Hast du sonst noch Tipps für alle, die nach Yucatán reisen wollen? Über Kommentare und Fragen freuen wir uns sehr.

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