Palawan Coron Hidden Lagoon

Die Highlights der Philippinen: Coron & El Nido in Palawan

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Seit ich vor einem Jahr durch Zufall auf ein Foto von Coron gestoßen war, wusste ich, dass ich diesen Ort unbedingt mit eigenen Augen sehen musste. Seither habe ich recherchiert und viel über die Philippinen gelesen. Bei über 7.000 Inseln, die zudem sehr unterschiedlich sind, wollte ich mir unbedingt selbst ein Bild machen. Dieser Reisebericht fokussiert sich daher auch hauptsächlich auf Coron und El Nido der Inselgruppe Palawan auf den Philippinen. Ich werde allerdings auch ein paar allgemeine Informationen über unsere Reise bekanntgeben. Der Beitrag ist etwas lang geworden, daher werde ich weitere Informationen auf einen anderen Beitrag verlegen.

Hier alle Beiträge zu den Philippinen:
Philippinen: Bohol & Panglao – versteckte Wasserfälle & Traumstrände
Philippinen: Cebu – die Insel der Wasserfälle
30 Bilder die dich inspirieren nach Palawan zu reisen
10 Gründe warum du auf die Philippinen reisen solltest

Philippinen Reisebericht – Allgemeine Informationen

Generell wollte ich seit vielen Jahren auf die Philippinen, jedoch hatte es sich aufgrund der Reisewarnungen immer wieder verschoben. Sofern man allerdings gewisse Gegenden, zB Großstädte wie Manila meidet und allgemein vorsichtig ist, sollte es keine Probleme geben. Wir hatten kein Gefühl der Unsicherheit und haben sogar wesentlich mehr Touristen getroffen als wir ursprünglich vermutet hatten. Vor allem Palawan ist recht beliebt und daher auch sehr sicher.

Die beste Reisezeit ist generell zwischen Jänner und April, da es ab Mai sehr heiß wird und danach die Regenzeit beginnt.

1. Coron – mein persönliches Highlight der gesamten Reise

Empfohlener Aufenthalt: 4-5 Nächte
Unsere Unterkunft: Two Seasons Coron Bayside Hotel

1.1. Insel-Paradies Coron

Unser erster Stopp auf der Inselgruppe Palawan war Coron. Wir fliegen direkt von Cebu City nach Busuanga, welches unweit von Coron Town ist (ca. 30 Minuten mit dem Auto). Dieses Flugziel wird vor allem von zwei lokalen Fluggesellschaften angeflogen: Cebu Pacific und Air Philippines. Gebucht haben wir vorab über Checkfelix, wobei auch die Webseite Kiwi gute Flugangebote hat.

Bereits vom Flugzeug aus ist die Aussicht auf die Inselgruppe um Coron herum atemberaubend. Ich kann mich nicht erinnern jemals eine so schöne Landschaft gesehen zu haben. Ich habe das Gefühl, dass wir im nächsten Moment auf einem Berg landen würden, da weit und breit keine Landebahn in Sicht ist.

Private Island Hopping Tour

Da ich an diesem Tag unbedingt etwas erleben möchte, mieten wir uns direkt nach Ankunft am Flughafen ein privates Boot und machen eine Tour um Coron Bay. Für den nächsten Tag mieten wir uns mit zwei Reisenden aus unserem Hotel spontan ein privates Boot und starten gleich um 07:30 Uhr morgens.

Bevor es losgeht, fahren wir noch an einen lokalen Markt und kaufen Proviant für den Tagestrip ein: Fisch, Fleisch und ein paar Früchte. Diese bereitet der Fahrer zu während wir später einen längeren Halt auf einer Insel machen. Wo und wann wir halten können wir uns alle selbst aussuchen. Ich kann es absolut empfehlen, es zahlt sich wirklich aus ein privates Boot zu nehmen, da man die Lagunen für sich alleine hat. Die Fahrer wissen außerdem wo zu welcher Uhrzeit viel los ist und können so andere Touristen umgehen. Wir sind fast den ganzen Tag über nahezu das einzige Boot an allen Spots und Buchten, die wir anfahren.

Was in Coron etwas nervt ist, dass man überall Environmental Fees bezahlen muss und selbst wenn die Beträge relativ gering sind, summiert es sich dann doch. Aber da diese Abgaben einem guten Zweck dienen, nämlich dazu den Ozean sauber zu halten bzw. zu reinigen, ist es nicht ganz so schlimm sie zahlen zu müssen.

Wer eine Standard Tour machen möchte, kann sich zwischen folgenden Touren entscheiden. Jeder Anbieter hat genau die selben vier Touren im Repertoire. Sofern man die Route sowie Haltepunkte selbst bestimmen möchte, ist man gezwungen ein Boot samt Fahrer zu mieten. Alle Touren dauern 8 Stunden und beginnen um 09:00 Uhr morgens. Man wird üblicherweise vom Hotel abgeholt.

Coron Island Hopping Touren

Ultimate Tour: Kayangan Lake, Barracuda Lake, Twin Lagoon, Siete Pecados, Skeleton Wrack, Twin Peaks Coral Garden, Smith Beach. 8 hours.

Super Ultimate Tour: Kayangan Lake, Twin Lagoon, Siete Pecados, Skeleton Wrack, CYC Beach, Twin Peaks Coral Garden, Taraw Beach.

Tour A: Kayangan Lake, Siete Pecados, Twin Lagoon, CYC Beach, Taraw Beach, Twin Peaks Coral Garden.

Tour B Barracuda Lake, Twin Lagoon, Atwayan Beach, Skeleton Wrack, Reef Garden.

Wie man an den Touren erkennt, ist Coron darüber hinaus einer der weltweit besten Orte zum Wracktauchen. Es gibt zahlreiche japanische Wracks aus dem 2. Weltkrieg. Für die Taucher unter uns nochmal ein Grund mehr Coron zu besichtigen.

Am besten gefällt mir die Hidden Lagoon, dicht gefolgt von Twin Lagoon, Blue Lagoon und Green Lagoon. Die Lagunen selbst lassen sich am besten mit einem Kanu erkunden. Das Kanu haben wir von Anfang an am Boot dabei.

Hidden Lagoon

Die Hidden Lagoon ist für mich DER Höhepunkt – atemberaubend schön. Das Wasser ist überall glasklar, man sieht tatsächlich jeden Stein. Ich empfehle auf jeden Fall eine Tauchermaske mitzunehmen und einfach mal ins Wasser zu springen und ein wenig zu schnorcheln. Die Unterwasserwelt hat einiges zu bieten.

Twin Lagoon

Das nächste Highlight ist Twin Lagoon. Das besondere an hier ist die Zusammensetzung des Wassers: Es ist ein Mix aus Salzwasser und Süßwasser. Dadurch ist es an manchen Stellen sehr kalt und an anderen wiederum sehr warm. Das Wasser fühlt sich interessanterweise etwas ölig an und die Sicht ist durch den Wasser-Mix nicht klar.

Twin Lagoon sind zwei Lagunen, die über eine kleine Brücke miteinander verbunden sind. Im Wasser kann man von einer Seite auf die andere Schwimmen. Wir erreichen die Lagunen vor Sonnenaufgang – es herrscht eine richtig mystische Stille. Kurz nach 09:00 Uhr morgens scheinen dann die ersten Sonnenstrahlen auf die Lagunen. Als wir gehen, kommen die ersten regulären Touren-Boote an.

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The Islands: Malcapuya Island, Bulog Dos und Banana Island

Was wir wirklich empfehlen können, sofern man Zeit hat, sind die Inselgruppen Malcapuya Island, Bulog Dos und Banana Island. Diese Inseln kann man auch an einem ganzen Tag gesondert machen, ich würde empfehlen hier genügend Zeit einzuplanen, da die Anfahrt etwa 1 1/2 Stunden beansprucht.

Malcapuya Island ist sehr beliebt für längere Pausen, es gibt einige Hütten, wo man ungestört Mittagessen kann. Während wir uns am Strand entspannen, bereitet unser Bootsfahrer das Essen zu. Auch hier sind wir fast die Einzigen auf der gesamten Insel. Der Strand ist weiß wie Puderzucker und das Wasser glasklar. Ich glaube es ist wahrhaftig der schönste Strand, den ich jemals in meinem Leben gesehen habe.

Kayangan Lake

Was mich in Coron (leider) am wenigsten beeindruckt, ist der bekannte Touristen-Spot Kayangan Lake. Hier wimmelt es morgens bis abends nur so von Touristen – vor allem auch von lokalen Touristen. Man muss sogar (warum auch immer) Schwimmwesten tragen. Ich frage mich tatsächlich wann die Fotos ohne Menschen, die man auf Instagram und anderen sozialen Medien so sieht, wohl entstanden sind?! Der Ort selbst ist sehr schön, aber hoffnungslos überlaufen, von Idylle keine Spur…

Zum Kayangan Lake gelangt man indem man etwa 300 Stufen hinauf über einen kleinen Berg und anschließend auf der anderen Seite dann wieder hinunter steigt. Die Aussicht von oben ist wundervoll, es zahlt sich aus es kurz gesehen zu haben. Beim Foto-Spot müssen man sogar Schlange stehen, ich kann echt nur den Kopf schütteln. Mehr als zwei Fotos mache ich hier allerdings nicht, danach geht’s für uns gleich weiter.

Kayangan Lake

1.2. Unterkünfte in Coron

Coron Town ist eine kleine Hafenstadt, die recht viele nette Lokale und auch Unterkünfte zu bieten hat. Die Stadt selbst ist etwas weniger entwickelt als andere Regionen, aber dadurch um vieles attraktiver. Unsere Unterkunft ist das Two Seasons Coron Bayside Hotel, welches wir über Hotels.com gebucht haben. Für die Buchung habe ich einen Gutschein, weshalb die Nächtigungen für uns somit wesentlich günstiger sind. Die Sonnenuntergänge vom Hotel aus waren traumhaft – ich würde definitiv nochmals übernachten.

Die Stadt selbst ist eher ruhig. Es zahlt sich auf jeden Fall aus ein paar Nächte hier zu verbringen und auch das Streetfood zu probieren. Die ganze Stadt erstreckt sich über eine längere Straße, die vom Hafen aus wegführt.

Die Philippinos lieben übrigens Basketball. Man findet wirklich überall ein Spielfeld.

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2. Expedition von Coron nach El Nido

Auf dem Weg nach El Nido machen wir eine Expedition, wo wir einige Nächte auf verschiedenen Inseln in kleinen Hütten übernachten. Das ist eine ganz besondere Erfahrung, da man die Inseln dadurch ganz anders erlebt. Hier gibt es viele Vertreiber, die unterschiedlich lange Expeditionen anbieten: Manche gehen etwa nur über zwei Nächte, andere hingegen dauern sogar fünf Nächte. Eine der bekanntesten Anbieter ist Tao Philippines. Bevor du dich jedoch für eine solche Erfahrung entscheidest, informiere dich genau was dich erwartet, denn bei schlechtem Wetter kann es schon vorkommen, dass du ein paar Tage auf einer Insel „gefangen bist“.

Die Basketballplätze sind sehr kreativ gestaltet.

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Ich muss allerdings erwähnen, dass derartige Aufenthalte nicht unbedingt jedermanns Sache sind. Selbstverständlich darf man sich hierbei keinen reinen Luxus erwarten – obwohl es trotzdem Anbieter gibt, die auch Luxushütten vertreiben. Auf dem Foto unten sieht man die Dusche auf unserer Insel.

Das nützlichste Teil und meine ständigen Wegbegleiter auf der Reise sind Drybags. Ich habe sie in unterschiedlichsten Größen. Diese kann man problemlos überall hin mitnehmen, da sie wasserdicht sind. Ich kann die Drybags von Bfull empfehlen, welches es auf Amazon zu kaufen gibt. Falls man sich nur einen zulegen möchte, empfehle ich hier 10l, da dieser groß genug ist um die wichtigsten Gegenstände zu umfassen und dabei trotzdem nicht zu sperrig ist. Man bekommt sie auf jedem lokalen Markt auf den Philippinen für recht wenig Geld – je nach Größte kosten sie etwa zwischen 3€-20€.

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3. Das Archipelago rund um El Nido

Empfohlener Aufenthalt: 4-6 Nächte
Unsere Unterkunft: Balai Adlao in Lio Beach

3.1. Atemberaubende Felsformationen

El Nido ist etwas touristischer als Coron, daher muss man sehr früh aufbrechen (07:00 Uhr), um Touristenmassen zu vermeiden. El Nido hat, verglichen zu Coron, größere Felsformationen. Das gesamte Archipelago ist phänomenal – so einzigartig, dass man es kaum in Worte fassen kann. Angeblich war dies sogar die tatsächliche Inspiration für das Buch „The Beach“, der schlussendlich dann aber in Thailand gedreht wurde.

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El Nido hat wirklich alles zu bieten: Ruhige Lagunen, einsame Traumstrände, Buchten… würde ich das Paradies beschreiben müssen, so wäre El Nido definitiv ein Teil davon. Normal gehe ich ungerne zwei Mal an den selben Ort, aber Palawan beeindruckt uns so sehr, dass wir unbedingt wiederkommen möchten.

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Auch hier empfiehlt es sich wirklich früh loszufahren und ein privates Boot zu mieten. Selbstverständlich kostet es um einiges mehr und man bezahlt bestimmt das doppelte als ein lokaler Reisender, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus. Ich habe es nicht bereut Geld für die privaten Boote auszugeben.

Ähnlich wie in Coron werden auch hier vier unterschiedliche Island Hopping Touren Angeboten, wobei diese mit oder gegen den Uhrzeigersinn gemacht werden können. Die Touren werden auch als Combo-Touren angeboten, dh. man kann gewisse Touren verknüpfen. Die beliebtesten sind jedoch die Tour A und Tour C. Die anderen werden etwas weniger oft angefahren. Die Fahrer wissen meistens wo zu welcher Uhrzeit viel los ist und können die Route danach anpassen.

El Nido Island Hopping Touren

Tour A: Small Lagoon, Big Lagoon, Sectet Lagoon, Shimizu Island, 7 Commando Beach

Tour B: Snake Island, Pinagbuyutan Island, Entalula Beach, Cudugnon Cave, Snorkeling Site

Tour C: Helicopter Island, Matinloc Shrine, Secret Beach, Star Beach, Hidden Beach

Tour D: Ipil Beach, Cadlao Lagoon, Paradise Beach, Pasandigan Beach, Natnat Beach, Bukal Beach

Es gibt auch die Möglichkeit die Island Hopping Tours per Speedboat zu machen, diese kann man über Skippercharters direkt buchen. Dies ist zwar eine teure Variante des Inselhoppings, dafür wesentlich angenehmer als mit den Bangka Booten.

Wir machen uns in El Nido eine individuelle Tour aus. Nahezu jeder Stopp ist ein richtiges Highlight für sich, ich bin extrem beeindruckt von der abwechslungsreichen Natur. Da die Wetterverhältnisse während unseres Aufenthalts schlecht sind, werden manche Inseln für Besucher gesperrt und wir schaffen es leider nicht jeden der oben erwähnten Spot zu besichtigen. Das ist etwas schade, aber wir nehmen es uns für den nächsten Besuch auf den Philippinen vor.

Abgesehen vom Insel Hopping gibt es auch Dinge zu erleben: Strände, Wasserfälle, Viewpoints und vieles mehr. Plane daher genügend Zeit ein um diese Dinge zu sehen. Nacpan Beach und Duli Beach sollen sehr tolle Strände sein. Die beste Aussicht über El Nido Town hat man von Taraw Peak Viewpoint aus. Leider schaffen wir es nicht alles zu besichtigen und wünschen uns rückblickend etwas mehr Zeit hier verbracht zu haben.

Small Lagoon

Die Small Lagoon ist unser erster Stopp. Wir sind früh genug vor Ort und daher ist es noch recht ruhig als wir ankommen. Leider sind die Lichtverhältnisse etwas suboptimal, daher gibt es kaum Fotos von der diesem Spot. Die Lagune erreicht man durch eine kleine Öffnung, in die man nur mit dem Kanu oder schwimmend hineinkommt. Entgegen meiner Erwartungen ist die Lagune gar nicht so klein wie anfangs gedacht.

Big Lagoon

Mein Lieblingsspot in El Nido ist die Big Lagoon. Es ist vermutlich die am meisten fotografierte Lagune auf den Philippinen. Alleine der Eingang in die Lagune zwischen den gewaltigen Felsen ist wahrhaft beeindruckend. Das Wasser ist unglaublich klar. Ich bin richtig erstaunt. Obwohl das Wasser einige Meter tief ist, sieht es aufgrund der Klarheit recht seicht aus.

Als wir ankommen, fahren uns zwei Boote entgegen, die gerade die Lagune verlassen. Man kommt hier zwar mit dem Boot hinein, allerdings ist bei Ebbe das Wasser zu seicht, dass die meisten Boote hier vor der Lagune „parken“. Wir haben Glück und schaffen es mit dem Boot hinein. Wir sind noch vor 09:00 Uhr da und bleiben dann etwa eine Stunde. Die ganze Zeit über ist unser Boot das Einzige vor Ort. Dieser Ort ist wahrhaft sensationell.

Secret Lagoon

Die kleine Insel auf der sich die Secret Lagoon befindet ist sehr schön – riesige Palmen schmücken den feinen Sandstrand. Die Lagune selbst beeindruckt mich allerdings nicht. Was sich hier abspielte ist für uns eher abschreckend. Da sind sie nun: Die Touristenmassen, die wir bisher erfolgreich vermieden hatten. Einer nach dem anderen zwängen sie sich in die kleine Öffnung zur Lagune. Ich weiß nicht ob es deswegen ist, weil wir zu viel Zeit in der Big Lagoon verbracht hatten und daher genau mit den anderen Booten hier ankommen, aber es war wirklich verrückt. Schade, denn das zerstört ein wenig die schöne Idylle.

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Sneak Island

Sneak Island sind in Wirklichkeit zwei Inseln, die durch eine Sandbank verbunden werden. Hier essen wir auch zu Mittag. Der Spot ist, vor allem verglichen zur Secret Lagoon, wieder etwas ruhiger.

Seven Commando Beach

Der Name klingt eigentlich nicht nach einem tollen Strand, sondern eher nach einem militärischen Stützpunkt, aber man wird richtig positiv überrascht. Seven Commando Beach ist ein richtiger Traumstrand wie er im Buche steht. Überall sind Palmen und der Sand ist so weiß, dass er nahezu blendet…

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Cadlao Lagoon

Die Cadlao Lagoon ist normal Teil der Route D und daher nicht ganz so beliebt wie die anderen Spots. Mir gefällt die Lagune sehr gut, obwohl die Wellen bei der Anfahrt sehr hoch sind und wir etwas durchgerüttelt werden.

3.2. Unterkünfte in El Nido

El Nido ist eine kleine Stadt im Norden der Inselgruppe Palawan. Die Stadt selbst hat leider rein gar nichts zu bieten. Es gibt zwar ein paar Restaurants und Bars, die aber sehr touristisch und überlaufen sind. Zudem ist die kleine Stadt nicht sonderlich gepflegt und dazu noch recht chaotisch. Ich habe richtig Angst angefahren zu werden, da in allen noch so engen Gassen Autos, Mopeds, Tuctucs und gleichzeitig sehr viele Fußgänger unterwegs sind. Ich kann ruhigen Gewissens davon abraten dort zu übernachten.

Unsere Unterkunft liegt in der nahgelegenen Ortschaft Lio Beach. In Lio Beach entsteht momentan ein Stadtteil mit neue Hotels, Restaurants, Geschäften etc. Es ist sehr ruhig und friedlich. Selbstverständlich hat das mit El Nido nur noch wenig zu tun, aber das stört diesmal nicht. Wir genießen unseren Aufenthalt im Balai Adlao und können es nur weiterempfehlen in eines der Resorts hier zu übernachten. Auch für die Touren ist das absolut kein Problem, man wird immer vom Hotel abgeholt. Gebucht haben wir über Booking.com.

4. Kosten

Hier eine kleine Kostenaufstellung pro Person für 9 Nächte. Die Kosten beziehen sich auf diesen Teil der Reise. Sofern man etwas weniger Budget zur Verfügung hat, kann man selbstverständlich bei den Hotels und gegebenenfalls bei den Touren sparen. Wir sind diesmal nicht auf Sparschiene und entscheiden uns bewusst für etwas mehr Luxus.

Flug Cebu-Coron: € 70,00
Flug Puerto Princesa-Singapur: €110,00
Hotels: € 305,00
Coron-El Nido: € 250,00
Touren El Nido & Coron: € 150,00
Environmental Fees: € 40,00
Transport und Shuttle nach Puerto Princesa: € 50,00
Sonstiges (Essen, Drinks): € 100,00
TOTAL pro Person: € 1.075,00 

5. Zusammenfassung

Wie bereits erwähnt hat Palawan sehr viel zu bieten: Traumhafte Strände, Buchten, Lagunen und tolle Landschaften. Für mich ist Palawan eine der schönsten Orte, die ich bisher jemals gesehen habe.

In Sachen Unterkünfte gibt des zwar genügend Auswahl, jedoch muss man diese recht zeitig buchen.

Palawan ist definitiv um etwa 15%-20% hochpreisiger als andere Regionen, die wir auf den Philippinen besuchen. Daher gibt es in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis einen Punkteabzug, da es für die lokalen Verhältnisse teuer ist.

Bzgl. der Infrastruktur sind sowohl El Nido als auch Coron zwar mit dem Flugzeug erreichbar, jedoch sind die Anfahrtswege trotzdem mühsam. Sofern man über Puerto Princesa nach El Nido fliegt, muss man eine etwa fünfstündige Busfahrt in Kauf nehmen um El Nido zu erreichen. Es gibt auch nur eine einzige Straße von El Nido nach Puerto Princesa, was die gesamte Anfahrt etwas mühsam macht.

Die Kommunikation hingegen hat überall (mehr oder weniger) reibungslos funktioniert, da jeder Englisch spricht.

Hier zusammengefasst die Bewertung der einzelnen Punkte.

Auswahl an Unterkünften

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Landschaft

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Strände

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Kosten / Preis-Leistungs-Verhältnis

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Kommunikation

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Sicherheit (auf Palawan)

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Infrastruktur (Anfahrt etc.)

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Aktivitäten

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Kulinarik (Essen)

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7 comments

  1. Hey toller Bericht! Welche Expedition hast du auf dem Weg nach El nido gemacht? Ich fliege auch in 4 Wochen und das klingt super interessant.

    Liebe Grüße

    1. Hallo! Wir haben die Tao Expedition gemacht. Ich kann sie allerdings nicht gänzlich empfehlen, da wir schlechtes Wetter (stürmischer Pazifik und zu viel Wind) erwischt haben und drei Tage von fünf auf einer Insel waren und danach direkt nach El Nido gefahren sind. Also wir haben da kaum was erlebt und ich muss sagen, mir hat das was ich selbst organisiert habe besser gefallen als die Expedition….

      1. Hallo,
        ein wirklich toller Bericht!! 🙂
        Habt ihr die Expedition von Coron nach Palawan auf eigene Faust gemacht über die kleinen Inseln oder habt ihr da eine Tour gebucht?
        Grüße

      2. Wir haben die Tour über Tao Expedition gemacht. Es gibt aber haufenweise andere Anbieter, die das auch kürzer machen. Ich fand Tao etwas zu voll, da die Gruppe doch so 25 Mitglieder hatte..

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