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Reisetipps Costa Rica: Quick Guide & 3-wöchige Route mit Baby

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Costa Rica: Regenwälder, Küsten, Wasserfälle, eine beeindruckende Tierwelt und unglaublich viel unberührte Natur. Nachhaltigkeit und Naturschutz werden hier groß geschrieben – gut 25% des Landes steht offiziell unter Naturschutz. In diesem Beitrag verraten wir dir alles, was du für deine Reise nach Costa Rica wissen musst. Wir geben dir unsere besten Reisetipps & Infos zu Planung und Vorbereitung deiner Costa Rica Reise. Zudem teilen wir die schönsten Highlights und Nationalparks mit dir. Da wir mit unserem 1 1/2 jährigen Baby durch Costa Rica reisen, gibt es außerdem einen speziellen Fokus auf das Thema Reisen mit Kind.

Unsere genaue Reiseroute & die einzelnen Ziele in Costa Rica, haben wir im markierten Beitrag zusammengefasst.

1. Reisetipps Costa Rica: Reiseplanung & Vorbereitung

Corona Virus: Aktuelle Infos zur Einreise nach Costa Rica

Kann man aktuell nach Costa Rica einreisen? Wenn ja, wie funktioniert die Einreise? Welche Voraussetzungen gibt es? Diese Fragen möchten wir euch in diesem Abschnitt beantworten.

Die positiven Nachrichten zuerst: JA, es ist möglich in Costa Rica einzureisen. Dafür musst du nachstehende Bestimmungen beachten. Du brauchst folgendes:

  1. Eine Reisekrankenversicherung, welche im Falle einer Covid-19 Erkrankung haftet. Die Versicherung muss die Kosten einer Quarantäne abdecken, falls du positiv auf Corona getestet wirst. Diese Bestimmungen gelten unabhängig vom Status der Impfung – sowohl für geimpfte als auch nicht geimpfte Touristen, die einreisen wollen. Solltest du keine internationale Krankenversicherung finden, kannst du auch eine Costaricanische Versicherung abschließen. Wir empfehlen dir diese Versicherungen:
  2. Ein digitaler Gesundheitspass, der sogenannte „Pase de salud“. Befüllen kannst du das Formular 48 Stunden vor Einreise unter dem Link https://salud.go.cr.

Momentan kann sich die Lage schnell ändern, daher raten wir dir die aktuellen Bestimmungen und mögliche Reisewarnungen unbedingt vorher zu prüfen. Auf den folgenden Seiten kannst du diese nachlesen:

Falls du weitere Fragen hast, kannst du die nächstgelegene Vertretung Costa Ricas kontaktieren. Die die Botschaft in Wien erreichst du unter der Telefonnummer +43 1 263 38 24 beziehungsweise der E-Mail Adresse embcr-at@rree.go.cr.

Warum nach Costa Rica reisen?

Das Land liegt in Mittelamerika, der Norden grenzt an Nicaragua, der Süden an Panama. Das Land hat Zugang zu zwei Ozeanen: dem Pazifischen Ozean und dem Karibischen Meer. Übersetzt bedeutet Costa Rica „reiche Küste“. Der Name könnte passender nicht sein, denn das Land ist wahrhaft reich an Naturschätzen. Die Fläche des Landes beträgt etwa nur 2/3 der Fläche Österreichs. Das Land ist verhältnismäßig klein, hat aber unglaublich viel zu bieten. Costa Rica ist abwechslungsreich und überaus facettenreich.

Biodiversität & Landschaft: Ein Viertel der Fläche des Landes steht unter Naturschutz. Du hast hier eine sagenhafte Auswahl an phantastischen Nationalparks. Die schönen Aussichten sind eine der Highlights für uns während der Reise.

Beeindruckende Tierwelt: In Costa Rica leben unzählige Arten an Tieren – Vögel, Insekten, Säugetiere und Reptilien. Jeder Nationalpark beherbergt hier eine Vielzahl an Lebewesen. Mit etwas Glück, kannst du Kolibris, Nasenbären, Faultiere oder andere Tiere beobachten. Hast du schon mal Schmetterlinge gesehen, die so groß wie eine menschliche Faust sind? In Costa Rica findest du diese tollen Tiere.

Abenteuer: Wenn du einen Adrenalin-Kick willst, kannst du bei diversen Ziplining-Touren (Canopy Touren) durch den Regenwald sliden. Außerdem kannst du actionmäßige Aktivitäten wie Surfen, Tauchen, Wildwasser-Rafing und anderes machen.

Für wen ist Costa Rica als Reiseziel geeignet?

Bist du ein Abenteurer und suchst Abwechslung? Willst du Regenwälder erkunden und eine faszinierende Tierwelt sehen? Möchtest du mehr, als einfach „nur“ schöne Strände? Oder willst du einen aktiven Vulkan hautnah erleben? Dann solltest du nach Costa Rica reisen.

Costa Rica gilt als das sicherste Land in Mittelamerika (abgesehen von ein paar Regionen in San José). Es lässt sich ganz problemlos auf eigene Faust erkunden. Hier musst du dir, im Vergleich zu anderen Regionen Mittelamerikas (beispielsweise Mexiko), keine Sorgen um die Kriminalität und das organisierte Verbrechen machen. Die Infrastruktur für eine Individualreise ist optimal – auch mit Baby oder Kleinkind. Daher ist Costa Rica ist unserer Meinung nach ein ideales Reiseziel für die ganze Familie. Außerdem können wir dir das Land empfehlen, wenn du eine Alleinreisende Frau bist.

Der Fokus in Costa Rica liegt nicht auf Massentourismus, stattdessen zielt das Land vielmehr auf Ökotourismus und Nachhaltigkeit ab. Wenn du daher einen reinen Strandurlaub beziehungsweise All-Inclusive-Urlaub möchtest, dann ist Costa Rica nicht die beste Option für dich. In diesem Fall wäre beispielsweise Mexiko oder Kuba eine bessere Alternative. Costa Rica ist nicht das Reiseziel für All-Inclusive Reisen.

Schwanger nach Costa Rica reisen?

Wir finden, dass Costa Rica auch für Schwangere ein geeignetes Reiseziel ist. Auch wenn Costa Rica ein Zika-Virus Land ist, gab es in den vergangenen Jahren vergleichsweise nur ganz wenige Fälle bei denen schwangere Frauen betroffen waren. Zwischen 2016-2018 wurden in Costa Rica insgesamt 11 Geburten mit Mikrozephalie in Zusammenhang mit dem Zika-Virus bestätigt. (Genaueres zu dieser Studie kannst du hier lesen.)

Ich (Alina) bin während unserer Reise schwanger. Ich achte auf die richtige Kleidung und auf ausreichend Mückenschutz. Außerdem esse ich vor Ort weder rohes Fleisch, noch rohen Fisch.

Wenn du kein gutes Gefühl dabei hast schwanger nach Costa Rica zu reisen, dann kannst du deine Reise problemlos auf die Zeit danach mit deinem Baby verschieben.

Reisetipps für Costa Rica mit Baby oder Kleinkind

Wie schon erwähnt, finden wir, dass Costa Rica sich für Familien mit Babys oder Kleinkindern eignet. Warum das so ist? Dafür gibt es mehrere Gründe.

Costa Rica verfügt über eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur. Darüber hinaus kannst du deinen individuellen Roadtrip so gestalten, dass du nie länger als 3 1/2 Stunden am Stück mit dem Auto fährst. Wenn dein Kind noch klein ist (so wie unseres), kannst du das sogar ideal mit dem Mittagsschlaf verbinden.

Die Einwohner des Landes (lokal „Ticos“ genannt) sind außerdem sehr kinderfreundlich. In Restaurants bekommst du auf Anfrage überall einen Hochstuhl. In den Unterkünften sind gratis Babybettchen inkludiert.

Wichtig: Der Zeitunterschied zwischen Costa Rica und Österreich beträgt im Winter -7 Stunden und im Sommer sogar -8 Stunden. Ist es in Wien beispielsweise 19:00 Uhr, dann ist es in Costa Rica erst 12:00/11:00 Uhr mittags. Bedenke, dass du und dein Kind vermutlich 2-3 Tage brauchen werdet, um den Jetlag zu überwinden.

Damit deine Reise durch Costa Rica mit Baby oder Kleinkind ein Erfolg wird, haben wir hier weitere wichtige Reisetipps für dich zusammengefasst.

Welche Baby-Utensilien finde ich vor Ort?

  • Windeln, Feuchttücher, Pflegeprodukte und allgemein Dinge des täglichen Bedarfs findest du ausreichend vor Ort. Die größere Supermärkte in Costa Rica führen sogar die bekanntesten Baby-Marken wie Pampers und Huggies. Preislich sind diese ein wenig höher als bei uns in Österreich. Wenn du nur wenig Platz in deinem Koffer hast, empfehlen wir dir nur das notwendigste mitzuführen und den Rest dort zu besorgen.
  • Du findest vor Ort unterschiedliche Arten von Mückenschutz für Babys auf natürlicher Basis, ohne jegliche Chemie. Üblicherweise gibt es das in Apotheken oder auch in vielen Lebensmittelgeschäften. Informiere dich am besten bei Ankunft darüber. Wenn du dir lieber etwas vorab besorgen möchtest, empfehlen wir dir Anti Brumm Naturel. Dieses ist geeignet für Babys ab einem Jahr.
  • Einen Babysitz für das Auto bekommst du kostenlos beim Mietwagen Vertreiber. Die meisten Anbieter haben durchaus qualitatives Equipment zu bieten.

Welche Baby-Utensilien sollte ich von zuhause mitbringen?

  • Da eine Reise nach Costa Rica mit vielen Wanderungen in der Natur verbunden ist, empfehlen wir dir unbedingt eine Babykraxe oder Babytrage mitzuführen. Dies gilt vor allem wenn dein Kind Strecken unter zwei Stunden noch nicht selbstständig gehen kann. Optional kannst du zusätzlich einen Kinderwagen von zuhause mitbringen. Wir müssen allerdings zugeben: Besonders viel genutzt haben wir unseren Kinderwagen nicht. Praktisch fanden wir den Buggy meist nur am Abend, wenn wir noch im Restaurant gesessen sind und der Kleine bereits geschlafen hat.
  • Reisemedikamente für Kleinkinder (in der Hoffnung sie nicht zu brauchen.) Was wir grundsätzlich auf jeder Reise dabei haben sind Fieberzäpfchen (Nureflex/Mexalen), Wundsalbe (Inotyol), Nasentropfen aus Kochsalzlösung, Hustensaft. Glücklicherweise haben wir bisher nichts davon gebraucht – weder für uns selbst noch für unseren Sohn. Alles weitere findest du selbstverständlich in Apotheken vor Ort. 
  • Einen Sonnenschutz für das Baby solltest du ebenfalls von zuhause mitbringen. Wir können dir die Sonnencreme von Weleda (speziell für Babys und Kleinkinder) empfehlen.

Reisedauer: Wie viel Zeit benötige ich für Costa Rica?

Wenn du Costa Rica möglichst stressfrei erkunden möchtest, brauchst du dafür grob gesprochen 2-3 Wochen. Das hängt natürlich davon ab welche Stopps du genau planst und wie deine Route aussieht. Wenn du sowohl die Pazifikküste als auch die Karibikküste sehen möchtest, empfehlen wir dir eher 3 Wochen oder mehr einzuplanen. Dann hast du genügend Zeit die einzelnen Stopps zu genießen und musst dich nicht hetzen.

Es ist nicht zwingend nötig die gesamte Route vorab zu planen und zu buchen. Hier kannst du durchaus spontan sein. Nimm dir so viel Zeit wie du möchtest am jeweiligen Ort. Wir buchen diesmal lediglich 3 Nächte im Voraus.

Tipp: Wenn du tatsächlich sowohl die Pazifikküste als auch die Karibikküste bereisen möchtest, kannst du hierfür einen Inlandsflug nehmen. Somit ersparst du dir die lange und mühsame Autofahrt – obendrein bist du wesentlich schneller am Ziel.

Insgesamt verbringen wir fast drei Wochen im Land und schaffen es leider trotzdem nicht die Karibikküste zu sehen. Bei unserer nächsten Reise in das Mittelamerikanische Land steht diese auf jeden Fall am Programm.

Tipps für deine Packliste: Welche Kleidung brauche ich für Costa Rica?

Für Costa Rica solltest du für nahezu jedes Wetter packen. Wenn du nämlich glaubst, dass es ein rein tropisches Land ist und du keine warme Kleidung brauchst, dann irrst du dich!

Theoretisch liegt die Temperatur in Costa Rica ganzjährig zwischen 21° und 27° Grad – aber eben nur theoretisch. Da sich das kleine Land über drei Klimazonen erstreckt, ist das Wetter in den verschiedenen Region unterschiedlich und durchaus wechselhaft. Denn: Je nachdem wo du bist, fühlt sich das mal nach 31° Grad an oder mal nach 13° Grad an.

In den Küstengebieten ist es tatsächlich sehr heiß. Für diese Region brauchst du demnach nicht viel Gewand. Im Landesinneren (z.B. in Monteverde) sieht es etwas anders aus. Hierfür brauchst du unbedingt lange Hosen, mindestens einen Pullover und ebenso eine wasserfeste Outdoor-Jacke. Wir waren selbst verwundert darüber, wie kalt es sein kann. Außerdem raten wir dir gute Trekking-Schuhe mitzubringen. Auch wenn diese sperrig sind, lohnt es sich sie dabei zu haben. Costa Rica bedeutet durch viele Regenwälder zu wandern – dafür ist ein festes Schuhwerk unverzichtbar.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Packliste bringt uns auch schon zum nächsten Thema: Die beste Reisezeit. Im Grunde genommen kannst du Costa Rica das ganze Jahr über bereisen.

Offiziell liegt die Trockenzeit zwischen Dezember und April. Besonders empfehlenswert ist der Zeitraum zwischen Ende November und Weihnachten, da es nicht die Hauptreisezeit ist. Besonders die Pazifikküste sowie das Landesinnere sind von November bis April ideal zu bereisen. Die beste Reisezeit für die Karibikküste ist Februar und März. Wir reisen Ende Dezember bis Mitte Jänner nach Costa Rica und empfinden den Zeitraum als ausgezeichnet. Kurze Regenschauer sind auch während der Trockenzeit normal.

Die Regenzeit geht von Mai bis November. Hier kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und verschlechterten Straßenbedingungen. Wenn du also eine Rundreise durch Costa Rica machen möchtest, solltest du vor allem die Monate Juli bis Oktober meiden. Der September sowie Oktober gelten als starke Regenzeiten für die Pazifikküste.

Kommunikation vor Ort

Anders als in anderen Regionen Mittel- und Südamerikas, gibt es in Costa Rica keine Sprachbarrieren. Viele Reisende vor Ort sind aus den USA. Das wissen die Einheimischen und sind bestens darauf vorbereitet. So gut wie jeder spricht ein wenig Englisch, selbst in den weniger touristischen Gegenden. Selbstverständlich ist es trotzdem nie verkehrt ein paar Wörter in der Landessprache (Spanisch) zu lernen.

Internet & eine lokale SIM-Karte

Kostenloses Internet hast du vor Ort in allen Unterkünften und zusätzlich in vielen Cafés oder Geschäften. Für Google Maps, Whatsapp und Video-Calls reicht es auf jeden Fall aus. Wenn du beispielsweise einen geschäftlichen Call mit Kamera machen möchtest, dann gibt es spezielle Cafés, wo das Internet qualitativ hochwertig ist.

Wir besorgen uns bei der Ankunft eine lokale Sim-Karte von Claro. Diese kostet für 5 GB, CNC 11.000 (€ 16) und ist 30 Tage lang gültig. Das reicht für uns aus um verschiedene Dienste uneingeschränkt zu nutzen.

2. Reisetipps zum Transport in Costa Rica: Mietwagen oder Bus?

Wenn du viel Zeit, hingegen ein limitiertes Budget hast, kannst du mit dem Bus durch das mittelamerikanische Land reisen. Diesbezüglich haben wir keine Erfahrungen gemacht, da wir uns für ein Mietauto entscheiden. Das gibt uns die notwendige Flexibilität für unseren Sohn, falls nicht alles nach Plan läuft. In Costa Rica gilt übrigens Rechtsverkehr.

Grundsätzlich ist es kein Problem nachts mit dem Auto zu fahren. Dennoch empfehlen wir dir (wenn möglich) längere Autostrecken nur unter Tags zu fahren. Es kommt relativ oft vor, dass Tiere die Straßen überqueren. Außerdem gibt es auf Bundesstraßen häufig Bodenschwellen „topes“, die nicht immer gut markiert sind. Nachts siehst du diese oft nicht rechtzeitig, daher empfehlen wir lange Fahrten bei Dunkelheit zu vermeiden. Das gilt vor allem für Straßen, die du nicht kennst oder noch nicht gefahren bist.

Infrastruktur & Straßenverhältnisse: Das solltest du vorher wissen

Unser wichtigster Tipp gleich vorab: Wenn du dich für ein Mietauto entscheidest, dann empfehlen wir dir einen (wenn auch kleinen) Geländewagen! Diesen brauchst du vor allem wenn du die Halbinsel Osa erkunden möchtest. Für das restliche Land ist ein SUV nicht zwangsläufig erforderlich, sondern eher ein nice-to-have.

Costa Rica ist verhältnismäßig klein. Doch trotz der relativ kurzen Distanzen, benötigst du viel Zeit von einem Ort zum nächsten. Wenn du beispielsweise von La Fortuna nach Monteverde fährst, brauchst du für 111 km ungefähr 3 Stunden. Wir würden nicht behaupten, dass die Straßen per se schlecht sind (obwohl wir ehrlicherweise auch nicht sagen können, dass die Straßen gut sind.) Allerdings gibt es kaum Autobahnen und viele kurvenreiche Straßen. Zudem sind die meist einspurigen Straßen mit zahlreichen Schlaglöchern versehen.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit ist kaum höher als 50 km/h, die erlaubte Maximalgeschwindigkeit beträgt nur 60 km/h! Daher solltest du die Wege nicht unterschätzen. Wichtig: Achte unbedingt auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Unterwegs gibt es sehr häufig Polizisten, die kontrollieren ob diese eingehalten werden. Bei Überschreitung gibt es hohe Geldstrafen. Wenn du 20km/h schneller fährst als erlaubt, kann dich das locker USD 150 kosten!

3. Pura Vida: Geheimtipps, Highlights & Aktivitäten

In Costa Rica gibt es viele sehenswerte Plätze. Deshalb ist es nicht so einfach hier ein paar vereinzelte Attraktionen hervorzuheben. Trotzdem wollen wir versuchen unsere Highlights und Geheimtipps zu nennen. Außerdem wollen wir dir ganz praktische Reisetipps für Costa Rica geben. Im folgenden Abschnitt findest du unsere liebsten Orte.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Nationalparks

Die Gegend rund um den gewaltigen Vulkan Arenal, gehört für uns zu den absoluten Highlights im Land. Was es hier zu sehen gibt? Den Mistico Hanging Bridges Nationalpark mit zahlreichen Hängebrücken, den beeindruckenden La Fortuna Wasserfall sowie zahlreiche Wanderungen rund um den Vulkan Arenal. Außerdem gibt es hier eine große Auswahl an natürlichen Thermalquellen. Eine absolute Empfehlung können wir dir für das Tabacón Thermal Resort & Spa geben. Günstig ist der Eintritt hierfür nicht, aber wir versprechen dir, dass es sich lohnt!

Auf der Halbinsel Osa findest du das spektakulärste Naturschutzgebiet des Landes: Nationalpark Corcovado. Hier kannst du die Biodiversität Costa Ricas hautnah erleben – etwa 60% der Artenvielfalt befindet sich in diesem Naturschutzgebiet, darunter 13 Ökosysteme mit 500 Baumarten, 140 Säugetier- und 170- Reptilien- oder Amphibienarten.

Ein weiteres Naturschutzgebiet, das wir dir wärmstens empfehlen können, ist der Marino Ballena Nationalpark. Er beherbergt zwei wunderschöne Strände – Playa Uvita und Playa Hermosa. Bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück und formt optisch eine Walflosse. Der Ort gilt als einer der besten Whale Watching Spots im Land. Für uns ist dieser Nationalpark eines der top Highlights in Costa Rica. Ebenso nett sind umgebenden Ortschaften Uvita und Dominical. Diese Gegend ist nicht sonderlich touristisch und für uns ein richtiger Geheimtipp.

Ein weiteres Highlight für uns ist der Monteverde Nebelwald. Die Gegend ist bekannt für seine vielen Zipline Touren (auch Canopy Tour genannt) durch verschiedene Regenwälder.

Faszinierende Fauna: Tiere in Costa Rica

Bunt und vielfältig – so zeigt sich die fabelhafte Tierwelt Costa Ricas. Quer durch das Land kannst du Tukane, Papageie, Faultiere, Affen, Tapire, Schildkröten, Schmetterlinge, Nasenbären, Wale und vieles mehr sehen. Faultiere und Tapire sichten wir leider nicht, dafür viele Nasenbären, Tukane, Affen und Kolibris.

Ein Nasenbär kommt uns recht nahe. So niedlich die kleinen Bären auch sind, wir halten immer ausreichend Abstand zu wilden Tieren.

Wichtiger Tipp: Wir empfehlen dir während deines Aufenthalts wenigstens eine geführte Nationalpark-Tour mit Guide zu machen. Durch sein geschultes Auge sichtet ein Tracker viele Tiere aus weiter Entfernung. Außerdem erfährst du auf diese Weise viel über Flora und Fauna. (Wir machen in Monteverde eine geführte Nacht-Tour.)

Ortsunabhängige Attraktionen & weitere Costa Rica Reisetipps

Costa Rica ist ein Surfer Paradies. An zahlreichen Stränden der Pazifik- oder Karibikküste, kannst du surfen! Das Land eignet sich auch bestens für Surf-Anfänger.

Was uns in Costa Rica außerdem begeistert, ist die schönen Street-Art, die du quer durch das Land verteilt findest. Viele Kunstwerke zieren die Fassaden von Wände und Gebäuden. Auf den Malereien finden sich oft die typischen Tiere des Landes abgebildet.

Du merkst schon: Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass Costa Rica wirklich viel zu bieten hat. Das waren unsere Highlights und Reisetipps zu den einzelnen Locations in Costa Rica ganz kurz zusammengefasst. An der Karibikküste gibt es viele weitere Attraktionen zu sehen!

4. Unterkünfte

Costa Rica ist leider kein günstiges Reiseland. Aber dennoch findest du hier eine sehr große Auswahl an Unterkünften – es ist garantiert für jedes Reisebudget etwas dabei. Da wir mit Baby durch Costa Rica reisen, entscheiden wir uns bei den Hotels bewusst für etwas mehr Komfort. Die Unterkünfte, die wir wählen, gehören zur Mittelklasse, haben allerdings überdurchschnittliche Bewertungen und sind dennoch preiswert. 

In Costa Rica gibt es kaum riesige Hotelanlage und All-Inclusive Ressorts. Du findest hier stattdessen viele Eco Lodges sowie Boutique Hotels. Wir persönlich lieben derartige Unterkünfte.

Unsere Hoteltipps für dich

Im Koora Hotel in Monteverde haben wir ein tolles Bungalow mit Blick auf den gesamten Regenwald der Region Monteverde. Die Zimmer sind besonders geräumig und schön eingerichtet. Dieses Hotel ist zwar etwas hochpreisiger, aber dennoch im leistbaren Rahmen. Hier fühlen wir uns rundum wohl, ganz wie es zuhause sein sollte.

Eine tolle Option in La Fortuna ist Noah’s Forest by Tifakara. Die kleinen Luxus-Bungalows sind gemütlich und schick. Die meisten Bungalows verfügen sogar über eigene Whilpools. Die gesamte Anlage ist wundervoll, grün und gepflegt. Und das Beste daran: Eine Übernachtung hier ist absolut erschwinglich.

Wenn du etwas mehr Budget zur Verfügung hast und eine wirklich außergewöhnliche, dann empfehlen wir dir das Tabacón Thermal Resort & Spa. Der Tabacon River, der durch die Anlage fließt, wird von fünf heißen Quellen gespeist. Als Hotelgast kannst du die Thermalgewässer kostenlos nutzen. Alternativ dazu kannst du als Tagesgast ein Ticket kaufen und einen halben (oder ganzen) Tag hier verbringen.

Das Cristal Ballena Boutique Hotel & Spa in Uvita gehört zwei Österreichern aus Salzburg, die vor vielen Jahren nach Costa Rica ausgewandert sind. Der große Pool ist besonders zu Sonnenuntergang sehr fein. Abends kannst du im Hotel Tukane und andere Vögel sehen.

5. Essen & Trinken – die lokale Cuisine

Wir würden nicht behaupten, dass die costaricanische Küche international wirklich bekannt ist. Tatsächlich gibt es nur wenige Gerichte, die wir vor unserer Reise überhaupt kannten. Viele Speisen sind von spanischen Einflüssen geprägt, andere haben ihren Ursprung in Peru oder in anderen lateinamerikanischen Ländern. Das Essen in Costa Rica ist nicht scharf.

Was du wissen solltest: Die costaricanischen Küche ist sehr fisch- und fleischlastig. Wenn du dich ausschließlich vegetarisch ernährst, bleiben dir oft nur Reis, Bohnen, Salat und Kochbananen. Witzig ist, dass die meisten Speisen (sogar Reis!) mit Pommes Frites garniert werden.

Übrigens kannst du das Leitungswasser in vielen Teilen des Landes trinken! Wir finden, dass das ein unglaublicher Vorteil ist auf Reisen.

Nationalgerichte: Diese Speisen solltest du unbedingt probieren

Das vermutlich bekannteste Gericht in Costa Rica ist Gallo Pinto – eine Mischung als Reis und Bohnen. Serviert wird es üblicherweise mit Ei oder Käse zum Frühstück. Es ist ein sehr günstiges Essen.

Beliebt ist außerdem Casado: eine Speise bestehend aus Reis, schwarzen Bohnen, Salat, Kochbananen und Tortillas, wahlweise mit Fleisch. Dieses wird als Hauptspeise, meist zum Mittag- oder Abendessen, serviert.

Wenn du Arroz con Pollo bestellst, bekommst du eine Speise, die hauptsächlich aus Reis und Hühnchen besteht. Garniert wird dieses mit Salat oder Gemüse und Pommes Frites.

Ein weiteres Gericht, das du auf allen Speisekarten in Costa Rica findest, ist Ceviche. Dabei handelt es sich um ein Fischgericht, das ursprünglich aus Peru stammt. Üblicherweise besteht es aus rohem Fisch, mariniert mit verschiedenen Zutaten, wie Zwiebeln, Tomaten, Chilis, Kräutern und Zitronensaft (oder Limettensaft). Neben Ceviche findest du vor Ort viele weitere Fischgerichte.

Restaurant Empfehlungen – unsere besten Tipps

Soda: Die kostengünstige Variante

Günstig Essen kannst du in Costa Rica sogenannten Sodas. Diese sind kleine Lokale, wo üblicherweise lokale Speisen serviert werden. Sodas eignen sich ausgezeichnet für Low-Budget Traveller, denn hier bekommst du für 5€ ein gute Hauptspeise inklusive Getränk. Wir nehmen uns einige Male Speisen von lokalen Sodas mit zum Strand. Zum einen sparen wir auf diese Weise etwas Geld. Zum anderen ist das Essen in den Sodas ausgezeichnet, weshalb wir gerne dort essen.

Tamarindo: Unser liebster Imbiss ist das Soda Brasilita, in der Nähe von Playa Flamingo, bei Tamarindo. Wir können dir die Hühnersuppe dort wärmstens empfehlen.

Luxus und Exklusivität: Treetop Dining im San Lucas

Wenn du etwas wirklich Spezielles und Extravagantes möchtest, raten wir dir das San Lucas Treetop Dining in Monteverde zu probieren. Hierbei handelt es sich nicht um ein klassisches Restaurant, sondern um ein 7-Gänge-Dinner. Als Gast speist du in einem Glas-Pavillion in luftiger Höhe, mitten im Regenwald. Die Aussicht dabei ist phänomenal. Du siehst bis zum Pazifischen Ozean hinüber. Wir empfehlen dir daher unbedingt vor Sonnenuntergang zu kommen, am besten gegen 17:00 Uhr.

Das 7-Gänge-Menü besteht aus drei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen und zwei Nachspeisen. Die Portionen sind allerdings relativ klein, sodass du problemlos alle Gerichte essen kannst. Jeder Gang widmet sich einem speziellen Thema der Region Monteverde. Die Speisen werden außerdem mit regionalen Produkten zubereitet.

Zugegeben, günstig ist dieses Abendessen nicht, aber wir finden dennoch: Es zahlt sich aus!

Weitere Restaurant-Tipps

Tamarindo: Als Abwechslung zur lokalen Küche, können wir dir das Restaurant Dragonfly Bar & Grill empfehlen. Hier gibt es verschiedene international Gerichte. Die Auswahl ist wirklich toll. Auch die Atmosphäre im Lokal ist wirklich gemütlich. Da das Restaurant gut besucht ist, solltest du vorab reservieren!

Uvita/Dominical: Unser Lieblingslokal in Uvita ist das Restaurant Sibu. Egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen – hier findest du ausgezeichnete Speisen und einen exzellenten Kaffee. Wir waren während unserer Zeit in Uvita sogar drei Mal hier. Auf der Speisekarte findest du zum Beispiel Steaks, Burger, Fisch sowie lokale Spezialitäten.

Manuel Antonio Nationalpark: Reichlich Auswahl an Restaurants hast du rund um den Nationalpark Manuel Antonio. Das wohl bekannteste Lokal ist das El Avión Restaurant and Bar. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn: Am Eingang des Restaurant steht ein altes Frachtflugzeug. Das gesamte Restaurant wurde rund um das Transportflugzeug gebaut. Zwar ist das Essen hier nicht ganz so gut wie in anderen Restaurants der Umgebung, aber für einen Drink können wir dir das Lokal dennoch empfehlen. Gute Speisen und eine ebenso tolle Aussicht bieten die Restaurants Rico Tico Jungle Grill oder Emilio’s Cafe.

6. Welche Krankheiten gibt es in Costa Rica? Worauf muss ich achten?

Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist vergleichsweise gut. Die Hauptstadt San José ist in dieser Hinsicht mit den europäischen Standards vergleichbar. In ländlichen Gebieten hingegen ist die Gesundheitsversorgung nicht ganz so gut.

Wir raten dir vorab zu deiner Reise ein Tropeninstitut aufzusuchen und dich beraten zu lassen. Dort erfährst du welche Impfungen du gegebenenfalls machen kannst, wenn du möchtest. Für die Einreise ins Land gibt es grundsätzlich keine vorgeschriebenen Impfungen. (Achtung: Wenn du direkt aus einem Gelbfieber Gebiet kommst, brauchst du einen Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung.) Empfohlen werden die gängigen Reiseimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern, Hepatitis A + B, Typhus, Pneumokokken und Tollwut.

Abgesehen davon solltest du in deiner Reiseapotheke immer Medikamente zur Behandlung von üblichen Reisekrankheiten wie Kopfschmerzen oder Margen-Darm-Infektionen dabei haben. Vergiss außerdem nicht ausreichend Mittel zur Linderung von Juckreiz mitzunehmen, falls es zu Insektenstichen kommt.

COVID-19 Maßnahmen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, gibt es aktuell verstärkte Hygienemaßnahmen. sowie partielle Maskenpflichten. Beispielsweise musst du an den Eingängen der Nationalparks Masken tragen. Im Nationalpark selbst brauchst du dann aber keine Maske mehr. Ähnlich ist es in Restaurants: Vor Betreten eines Lokals musst du dir die Hände waschen sowie eine Maske tragen. Auch in Supermärkten besteht eine Maskenpflicht – ein gewöhnlicher MNS reicht jedoch aus.

Malaria, Zika Virus & Dengue-Fieber

Wie du weißt ist Costa Rica unglaublich grün und tropisch. Tropisch bedeutet meist allerdings auch, dass es viele Moskitos gibt. Das war (zugegebener Weise) eines unserer größten Bedenken vor der Reise – vor allem weil wir mit unserem Baby durch Costa Rica reisen. Costa Rica ist nämlich ein Land in dem du dich mit Malaria, Zika Virus oder Dengue-Fieber infizieren kannst. All diese Krankheiten werden durch Moskitostiche übertragen.

Tatsächlich ist die Infektionsgefahr bei Malaria sowie Zika nur sehr gering. Das Risiko einer Dengue-Fieber Infektion ist hingegen deutlich höher. Vier Dengue-Virustypen gibt es, drei davon kommen in Costa Rica vor. Eine Impfung gegen Dengue-Fieber gibt es bislang nicht. Eine Infektion äußert sich meistens mit grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Erstinfektionen verlaufen oft ganz milde. Unterschätzen solltest du die Gefahr trotzdem nicht, denn Dengue-Fieber kann auch zu schweren Komplikationen (oder gar zum Tod) führen. Besonders gefährlich ist Dengue-Fieber für Menschen, die schon einmal infiziert waren. Dengue-Viren werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Wir raten dir daher immer auf ausreichend Mückenschutz zu achten.

Das richtige Insektenschutzmittel – unsere Tipps

Der ideale Mückenschutz beginnt mit der richtigen Kleidung: Trage helle und lange Kleidung – wenn möglich selbst bei hohen Temperaturen. Das Gewand solltest du zusätzlich mit Insektenschutzmittel (speziell für die Kleidung) einsprühen. Für das Baby haben wir hauptsächlich lange Kleidung mit, um die Gefahr so weit wie möglich zu minimieren. Das hat sich für uns bisher gut bewährt.

Außerdem empfehlen wir dir die Haut ebenso einzusprühen. NoBite ist besonders beliebt, enthält allerdings das chemische Insektenabwehrmittel DEET. Da ich schwanger bin, besorge ich mir (für mich uns das Baby) einen Mückenschutz auf natürlicher Basis. Norbert benutzt NoBite.

Fairer Weise müssen wir sagen, dass das Problem während der Trockenzeit kaum existiert. Wir sehen in den gesamten drei Wochen nur ganz wenige Gelsen. Die Summe der Mückenstiche, können wir an einer Hand abzählen.

Sandfliegen (Sandmücken)

Winzig klein, unauffällig und gemeingefährlich: Sandmücken. Eine Begegnung mit den kleinen Biestern reicht aus und der Traumurlaub wird schnell zum Albtraum. Sie können außerdem eine Reihe von Krankheiten (zB Leishmaniose) übertragen. Wir hatten bisher „nur“ eine einzige Begegnung mit den fiesen Blutsaugern. Zwar war das nicht in Costa Rica, dafür aber furchtbar, sodass es uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Mit bloßem Auge siehst du Sandmücken kaum. Der Schaden, den sie anrichten, ist dafür unglaublich groß: Sandfliegenstiche sind extrem aggressiv und jucken höllisch – und das sogar über viele Tage (bis hin zu mehreren Wochen) hinweg! Anfangs siehst du nur kleine rote Punkte. Innerhalb von Stunden entwickeln sie sich zu großen Pusteln. Zeitverzögert setzt dann auch der Juckreiz ein. Nicht zu Kratzen ist absolut unmöglich.

Wenn du sie rechtzeitig entdeckst, wechsle sofort den Ort. Das Gute ist nämlich: Sandfliegen sind nur punktuell anzutreffen und können nicht weit fliegen!

7. Kosten: Was kostet eine 3-wöchige Reise durch Costa Rica?

Costa Rica ist definitiv kein günstiges Reiseziel. Genaugenommen ist es das teuerste Land in Mittelamerika. Vermutlich hast du schon gehört, dass Costa Rica als „die Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet wird. Der Vergleich ist durchaus treffend, besonders wenn es um das Preisniveau geht.

Im allgemeinem ist Costa Rica preislich auf europäischem Niveau. Wir würden zwar nicht behaupten, dass alles zwangsläufig teuer ist, dennoch haben bestimmte Dinge ihren Preis. Regelmäßige Besuche in Nationalparks sowie actionreiche Aktivitäten sind beispielsweise kostspielig. Alleine eine Canopy Tour kommt auf USD 55 pro Person. Ein Tageseintritt zu einem Nationalpark, kostet dich zwischen € 10 – € 30. Das läppert sich mit der Zeit dann doch.

Auch beim Mietauto musst du mit relativ hohen Kosten rechnen. Pro Woche kostet ein Mietwagen etwa € 400! Teuer ist übrigens auch das Essen in Lebensmittelgeschäften.

Vergleichsweise günstig sind die Unterkünfte und das Essen vor Ort. Hier kannst du auf jeden Fall sparen, wenn dein Reisebudget nicht ganz so hoch ist. Wenn du hauptsächlich in lokalen Sodas isst, dann kommst du mit € 10 – € 15 gut durch den Tag.

Währung

Die lokale Währung in Costa Rica heißt „Colon“, in der Mehrzahl „Colones“. Das Geld ist bunt. Scheine gibt es für 1000, 2000, 5.000, 10.000, 20.000 und 50.000 Colones. Auf einer Seite des Geldscheins ist ein typisches Tier des Landes abgebildet: Hirsch, Hai, Kapuzineraffe, Faultier, Kolibri sowie ein Schmetterling.

Der aktuelle Wechselkurs entspricht derzeit etwa € 1 = CNC 750 (Colones).

Was uns in Costa Rica allerdings sehr überrascht ist, dass tatsächlich alle Preise in Colones UND US-Dollar angeschrieben sind. Das haben wir bisher nirgendwo sonst so extrem erlebt. Du kannst wirklich überall mit US-Dollar bezahlen – in allen Geschäften und sogar in Supermärkten. Da diese Kurse meist schlecht sind, würden wir trotzdem empfehlen in Colones zu zahlen.

Noch etwas: Man kann lokal an fast jedem Straßenstand und in sämtlichen Nationalparks sowie Shops mit Kreditkarte zahlen. Bargeld benötigt man wirklich nur für Notfälle. Wir wissen allerdings nicht, ob das erst seit der Corona Pandemie so ist.

Ausgaben im Überblick – Kosten pro Person für 3 Wochen

  • Flug Wien-San José (ohne Aufpreis für das Kleinkind am Schoß): € 719
  • Lokale Corona Versicherung: € 161 (€ 8,9 pro Tag pro Person – auch für das Baby kostet es € 161)
  • Hotels für 18 Nächte: € 1.033 (durchschnittlich ca. € 114,7 pro Nacht, Gitterbetten sind gratis inkludiert)
  • Mietauto SUV: € 500 (insgesamt € 55 pro Tag inklusive Kindersitz)
  • Tanken: € 36
  • Essen & Snacks: € 358 (im Schnitt € 18,9 pro Tag)
  • San Lucas Treetop Dining: € 80
  • Eintritte für Nationalparks: € 240 (11 Nationalparks)
  • Eintritt Tabacon Spa: € 68 (inklusive Mittagessen)
  • Actions Aktivitäten & Sonstiges: € 58
  • SUMME: € 3.253

8. Fazit & Bewertung

Um es auf den Punkt zu bringen: Costa Rica begeistert uns. Wie kein anderes Land steht Costa Rica für Naturschutz und Biodiversität. Das Land zielt auf Nachhaltigkeit und Ökotourismus ab – Massentourismus und All-Inclusive-Bunker suchst du hier vergeblich.

Landschaft

Besonders beeindruckend empfinden wir die Landschaften und schönen Aussichten. Außerdem fasziniert uns die fabelhafte Tierwelt.

Bewertung Erdkugeln Punkte

Aktivitäten

Langweilig wird es in Costa Rica bestimmt nicht. Regenwälder, Wasserfälle und unglaublich viel unberührte Natur. Außerdem kannst du vor Ort viele actionmäßige Aktivitäten wie Surfen, Tauchen, Wildwasser-Rafing und anderes machen.

Bewertung Erdkugeln Punkte

Auswahl an Unterkünften

Es gibt eine große Auswahl an preiswerten Hotels und Eco-Lodges, für absolut jedes Budget.

Bewertung Erdkugeln Punkte

Strände

Keine Frage, die Strände in Costa Rica sind sehr schön. Nichtsdestotrotz lassen sie sich nur schwer mit anderen Stränden der Region vergleichen. Das Land ist unserer Meinung nach nicht die klassische Strand-Destination, sondern vielmehr für einen Surfer-Urlaub. Wenn du gerne surfst, dann wirst du Costa Rica lieben.

Bewertung Erdkugeln Punkte

Sicherheit

Costa Rica ist das sicherste Land in Mittelamerika und lässt sich ganz problemlos auf eigene Faust erkunden.

Bewertung Erdkugeln Punkte

Kommunikation

Sprachbarrieren gibt es keine! Englisch reicht vollkommen aus.

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Infrastruktur (Straßen etc.)

Costa Rica ist zwar leicht zu bereisen, du brauchst aber relativ viel Zeit um von A nach B zu kommen. Die erlaubte Maximalgeschwindigkeit beträgt nur 60 km/h, wobei du durchschnittlich nicht schneller als 50 km/h fahren kannst. In Puncto Transport gibt es daher Punkteabzüge.

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Kulinarik – Essen & Trinken

Das Essen in Costa Rica ist sehr gut. Den Punkteabzug gibt es einzig aufgrund der Tatsache, dass das lokale Essen sehr fisch- und fleischlastig ist.

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Kosten / Preis-Leistungs-Verhältnis

Der einzige Minuspunkt: Costa Rica ist teuer. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist allgemein gesprochen auf europäischem Niveau. Vor allem Nationalparks und Outdoor-Aktivitäten sind relativ kostspielig. Sparen kannst du hingegen beim Essen und bei den Unterkünften.

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Das waren unsere gesamten Reisetipps und Infos zu Costa Rica. Hast du das Land bereits bereist? Was hat dich begeistert? Kannst du weitere Costa Rica Reisetipps für andere Reisende geben? Wir freuen uns auf deinen Kommentar! Pura Vida!

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